Die Chronik von Urfeld

Chronik von Urfeld am Walchensee 

für die Hotels Post und Jäger

 
1492 Beginn Bau der Kesselbergstraße

Am Beginn der alten Straße ist in ei­nem Felsen der Abguß einer Mar­mortafel angebracht, die an den Baubeginn im Jahre 1492 erinnert.

Das brüchige Original befindet sich heute im ersten Stock der Obersten Baubehörde des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren in München.

   Nach dem Maria Christum gepar
   anno domini 1492 jar
   albrecht der durchleuchtig erkorn
   pfalzgraf pey rein herzog geporn
   in ober und nieder peyern landt
   durch den kestpberg also genandt
   hat er den weg  und auch dy strassen
   um seine Kostung machn lassen
   von münchen hainrich part erdacht
   den sin da durch er hard gemacht


Aus:   
Ilka von Wignau, Werdenfelser Land
Emil Becker, "Der Walchensee und die Jachenau"    Innsbruck 1897

1580

Am 22.Oktober 1580 erklomm Michel de Montaigne die allererste Straße (von Kochel) zum Walchensee und  berichtete:

"nachdem wir zur rechten Hand auf den Isarfluß "( er meinte wohl die Loisach ) "und einen großen See " (Kochelsee) " am Fuß der bayerischen Berge gestoßen waren und in einer Stunde Wegs einen kleinen Gebirgsstock erstiegen hatten, in dessen Höhe eine Inschrift besagt, daß vor hundert Jahren ein Herzog von Bayern die Felswand hatte durchbrechen lassen, drangen wir mit einem Male in den eigentlichen Schlund der Alpen ein. Beim Abstieg von diesem kleinen Gebirgsstock stießen wir auf einen kleinen See, eine Gascognische Meile lang und ebenso breit, überall von hohen unzugänglichen Bergen eingeschlossen."

1582

Laut "Kurze Ortsgeschichte von Jachenau ,  München 1869, Seite 15 " soll anno 1582 das Jägerhäusel im Urfeld an Benediktbeuern gekommen sein.

Das soll nach "Denkwürdigkeiten aus Bayern ( Die Gotteshäuser am Walchensee)" nicht richtig sein. Denn  im Urfeld ließ Abt Eliland II (1690 - 1707 ) erst im Jahre 1707 zu großer Bequemlichkeit der Reisenden das Jäger Heisel am Urfeld errichten, damit dieselben forderist zu Winterszeit, da die Schneelähn zu förchten mit einem Schiff könnten bedienet werden, um der Gefahr zu entgehen.“

Dieser Bericht, dessen handschriftliches Original vom Jahre 1789 im Klösterl aufbewahrt wird, soll auf den berühmten P.Karl Meichelbeck zurückgehen.

Hinweis: Die Meichelbeck-Chronik von 1753  vom Kloster  Benediktbeuern  befindet sich im Walchenseemuseum .

1691

Der erste Bewohner von Urfeld (ab 1446 - 1510 Urfahr genannt, ab 1698 Urfeld) war der Klosterjäger Kaspar Sachenbacher von Sachenbach, der 1691 dorthin zog.

Aus diesem Geschlecht gingen viele tüchtige Jäger hervor.

aus " Walchensee-Chronik"

1691

Im Jahre 1691 ward zu Wallersee ( Walchensee) eine Poststation und das Jägerheisel  am Urfeld errichtet, dessen Bewohner die Obliegenheit hatten, die Reisenden im Winter für Bezahlung über den See zu führen, weil die Reise am Ufer entlang wegen der Schneelähnen (Lawinen) zu dieser Zeit gefährlich war.

Aus:  Joseph von Obernberg, "Reisen durch das Königreich Bayern" , 1815 ,aus Sammlung Oriwol

Ca. 1700 

übernahm   Addolf Lühr aus Lüneburg den Jäger am See.  Anmerkung Oriwol:  Vor dem Erweiterungsbau durch Sterzer ca. 1890  stand auf dem Platz des Walchenseemuseums ( vormals Hotel  Post )  das Gebäude "Gasthaus Jäger am See".  Nach dem Erweiterungsbau erhielt das neue Gebäude  auf dem jetzigen Platz des "Seewinkel" den Namen "Jäger am See" und der bisherige "Jäger am See" wurde 1885 das Hotel zur Post mit eigener Poststelle. Ab 2007 wurde das Hotel Post dann umgebaut zum Walchenseemuseum der Friedhelm Oriwol – Stiftung.
 
1707

In " Die Welt in Photographien, Kürschner,Eisenach", aus dem Jahre 1898 ist zu lesen:

„Urfeld, ein unbedeutender Weiler, dicht am Gestade des Walchensees in einem köstlichen Waldwinkel gelegen, besteht nur aus einem 1707 erbauten Jägerhaus (Gasthof) mit Badegelegenheit und einigen Schifferhütten und zeichnet sich durch romanntische Lage und den herrlichen Blick auf den See und das imponierende Hochgebirgspanorama aus, das gebildet wird durch den Desselkopf, einen Vorsprung des Jochberges, und das Rauheck, einen Ausläufer des Herzogstandes am nördlichen Ufer und südlich durch die niedrigen Waldberge Hochkopf und Altlachberg; dahinter steigt das gewaltige Massiv der  Karwendlwand mit Karwendelspitze, Wörner, Krapfenker, -Soiren-Schöttlkarspitze auf, an die sich die Armspitze und westlich im Hintergrunde der Wetterstein mit Dreithorspitze und Zugspitze reiht, worauf der Scharfreuther den gewaltigen Reigen der Hochalpen, in deren Schutz der See schlummert, schließt. naturwüchsiger, lustiger Bevölkerung, die in Tracht und Sitten noch altem Brauche huldigt.

Das 5 Std. lange, sonnige Thal wird von der Jachen durchströmt und von der Benediktinerwand beherrscht. „

1718

Im Verlaufe von vielen Grenzstreitigkeiten  in den Jahren ab 1713, an denen auch P.Karl Meichelbeck für das Kloster Benediktbeuern beteiligt war, wurden Vermarkungen vorgenommen, an denen im Jahre 1718 in Gegenwart des Prälaten Magnus selbst, ferner der PP.Gregor  Zoedel, Aemilian Pießer, Waldmeister, Fr. Leonhard Hochenauer,  Hofrichter  Bernhard Wendenschlegel,  Gerichtsschreiber Math. Wendenschlegel,   Jäger  am Wallersee Georg Heiß,   Joh. Schwarz  , Wirt  und Andreas Zwerger, Fischer am Wallersee u.m.a.  teilnahmen.

Aus: Denkwürdigkeiten aus Bayern (Die Gotteshäuser am Walchensee)

Anmerkung Friedhelm Oriwol:

Es dürfte sich bei Georg Heiß  bereits um einen Vorfahren des späteren Besitzers vom Jäger am See, Wolfgang Heiß, siehe 1846, handeln.

1781

Die  Kesselbergstraße wurde verbreitert, so daß auch Postkutschen bequem fahren konnten.

Aus:   
Ilka von Wignau, Werdenfelser Land  und
Emil Becker, "Der Walchensee und die Jachenau" Innsbruck 1897

1786

Am 07.September 1786 kam, auf der 1781 verbesserten Kesselbergstraße, ein Kaufmann namens Philipp Möller aus Leipzig hinauf. Hinter dem Decknamen verbarg sich kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe. In seiner "Italienischen Reise" berichtet er über diese Etappe.

Heute erinnert ein Denkmal an der Kesselbergstraße an den berühmten Reisenden, der am Walchensee die bekannte Begegnung mit der Harfnerstochter hatte.


Aus:   
Ilka von Wignau, Werdenfelser Land  und
Emil Becker, "Der Walchensee und die Jachenau" Innsbruck 1897

1802

In der Kupferstichkarte " Walchensee an der Chaussee von München nach Innsbruck", Adrian von Riedl um ca. 1802, Original der Karte  im Walchenseemuseum , sind in Urfeld zwei  Gebäude eingezeichnet, nämlich Jäger am See und ein Fischerhaus.

Um 1803

Während der Säkularisation verkaufte der damals aus Zwergern ansässige Adambauer seinen  Hof und zog mit seinem Vieh und Fischrecht nach Urfeld, wo er zum Begründer des Fischers am See wurde.

Hier gab es schon in frühester Zeit eine Schiffhütte und auch eine Blockhütte zum Unterstand.

1804

Ab dem  Jahre 1804 wurde im Dorf Walchensee der Schulunterricht eingeführt.Die Werktagsschule  wurde damals von 12 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren besucht.

Aus:  Denkwürdigkeiten aus Bayern (Die Gotteshäuser am  Walchensee)


1806

Am 16.Januar 1806  kam die  Pfarreiorganisation für das Landgericht Tölz und damit war Walchensee eine selbständige Pfarrei geworden. Bei Errichtung der Pfarrei umfaßte der Sprengel

    das Dorf Walchensee
    den Brunner in Urfeld
    den Jäger in Altllach
    2 Sölden an der Obernach

Zu dieser Zeit betrug die Seelenzahl ungefähr 60. Erst 1827 kam der Weiler Zwergern und 1906 die Unterkunftshäuser auf dem Herzogstand sowie die Neuansiedlung "Einsiedel" zur Pfarrei hinzu.


Aus:  Denkwürdigkeiten aus Bayern ( Die Gotteshäuser am Walchensee)

Anmerkung Oriwol:

Sachenbach gehört zur Pfarrei  Jachenau, siehe dort auf dem Friedhof die Erbbegräbnisse der Familien Sachenbacher und Oswald.

Ebenfalls befinden sich auf dem Friedhof Jachenau alte Gräber der  Familie Heiß ( Andreas und Maria), und evtl. Nachkommen der Besitzer des "Jäger am See " in Urfeld , da dieses Anwesen früher  zur Jachenau gehörte.

Vor 1846

Der "Jäger am See  Urfeld " war bis 1846 eine kleine Bierwirtschaft. Es war einst, wie der Name sagt,  das Haus des Klosterjägers, an das 1707 "zu großer Bequemlichkeit der Reisenden" ein "Logierhaus " angefügt wurde, " damit dieselben forderist zur Winterszeit, da die Schneelähn zu förchten, mit einem Schiff könnten bedienet werden, um der Gefahr zu entgehen."

Ebenso ist aus dem "Knappen " - und späteren "Fischerhäusel ", wo ein Zwerger Ende des 18.Jahrhunderts hauste und sein kärgliches Brot mit Erzschürfen und Wurzelgraben verdiente, das Spätere "Fischer am See " geworden.


Aus:   
Ilka von Wignau, Werdenfelser Land  und
Emil Becker, "Der Walchensee und die Jachenau" Innsbruck 1897

1846

Die ersten verbrieften Eigentümer an der Urfelder Bucht waren Wolfgang Heiß und seine Ehefrau Maria Heiß. Ihr Anwesen wurde das "Jägergütli" genannt. Am 11.Juli 1846 wurde dieses Anwesen von der Tochter Kreszenz Heiß um 1 255 Gulden übernommen und nach Ehevertrag vom 23.Juli 1846 dem Ehemann Josef Reichenbacher zu Miteigentum "angeheiratet". Es bestand aus Wohnhaus mit Stadel, Stall, Hofraum, Hausanger, Pflanzgarten und Schiffhütte. Im Sommer 1862 wurden die Gebäude "neu erbaut".

Nach Informationen Bayer. Staatsaarchiv München, eingeholt durch Herrn Prof. Kurz

1865

Aus  " Bayerisches Seenbuch" von Dr. Heinrich Noe, erschienen 1865, neu herausgegeben von Heide C. Ebertshäuser (Hugendubel) :

„Herrliche Ansichten bietet die Straße, die (vom Ort Walchensee) nach Norden führt. Bald an Felsen, bald  durch Waldschatten, immer aber am Strand des tiefen Sees geht der Pfad.
Braun und   treuherzige Gesichtert begegnen uns und lüften zum Gruß den  grünen Spitzhut.
Es ist ein ganz anderes Volk als draußen in der Ebene. Jetzt kommt auch der Hochkopf   heraus, der Lieblingsberg des  jungen Königs von Bayern.  Es führt ein Reitsteig ( zum Herzogstand ) hinauf ; man sieht dort  viele Berge und Seen.

 Ein Reitsteig, auf dem man ebensogut in einer Droschke fahren könnte, führt vom Kesselberg hinauf. Wir kommen an der " Reiswand " vorüber, wo seit Jahren Adler horsten, welche niemand    fangen oder schießen kann.

Es wimmelt auf den Bergen von Hirschen, Rehen und Gemsen, die oft bis in die nächste Nähe     menschlicher Ansiedlungen kommen. Vor nicht gar langer Zeit fing man noch Luchse in Prügelfallen an diesen Ufern.
Wasser rinnen aus den Wäldern heraus; man hört es rauschen und hallen in den Bergen - noch     ein Abschied von der Terrasse von Urfeld, und nun: Lebe wohl, geliebter See !


1865

Am 22.August 1865 schrieb Richard Wagner in sein Tagebuch:

„Als ich gestern über den Walchensee fuhr, sah ich was Schönes. Die seichten Stellen: wie klar, wie licht alles auf dem Grunde; das Wasser war nur ein Glas; schöner weißer Sandgrund, jeder     einzelne Stein, da, dort , hier eine Pflanze, dort ein Stamm - alles deutlich. Da kam der tiefe Abgrund: das Wasser   dunkel, alle Klarheit fort, alles verschlossen ?  dafür aber plötzlich     der Himmel, die Sonne , die Berge - alles zum Greifen hell und klar auf dem Spiegel - seichte Seelen, tiefe Seelen. Ich habe in vieler seichter Seelen  Grund geblickt: wie weinige tiefe Seelen spiegelten mir die Welt ab.

1870

Noch im  Lexikon von Spamer, Ausgabe 1870, Seite 856 ist über Urfeld zu lesen:

„An seiner Nordspitze (Walchensee) liegt das nur aus zwei Häusern bestehende Urfeld.“

1873

In dem 1873 erschienenem Reisebuch " Die Berge grüssen " von Hermann Schmid und Karl Stieler, das sie Seiner Majestät König Ludwig II von Bayern, dem deutschgesinnten Fürsten, dem hohen Schützer der Künste, dem begeisterten Verehrer der Bergwelt ehrfurchstsvoll widmeten - dieses Buch soll das Lieblingsbuch Königs Ludwig II gewesen sein, wird über Urfeld u.a. gesagt:

„Der Walchensee ist ein unglückseliges Genie. Großartig angelegt, mit edlen Linien und kollosalen Mitteln hat er dennoch etwas Eingekerkertes und Verstörtes, ja fast etwas Unfruchtbares. Sein Reichtum ist ohne Segen. Der rätselhafte Charakter des Walchensees, der  auch Wallersee genannt wird, hat schon in den frühesten Sagen Ausdruck gefunden.

Am südlichen Ufer des Sees ist man  tiefer in dessen Wildheit versunken, allein schöner ist ohne  Zweifel der Nordrand, wo das Gasthaus zum Jäger in Urfeld  und zwei niedere Fischerhäuser stehen.

Auch hier ist noch tiefe Einsamkeit. Selten streicht ein Schifferboot über die lange Fläche, nur      die kleine Post, die nach Mittenwald hinüber geht, rollt am Saume des Sees entlang und überholt  den vereinzelten Wanderer, der grüßend stehen bleibt.

Unter dem breiten Schirmdach des Hauses (Gasthof Jäger  Urfeld ) bin ich oft gesessen und habe hinausgeschaut auf das melancholische Gewässer.


Anmerkung Friedhelm Oriwol:

In diesem Buch wurden 1873 folgende Holzstiche veröffentlicht:
Diese Original-Stiche befinden sich auch im Walchenseemuseum

    Mondnacht am Walchensee
    Straße am Walchensee
    Einsiedler im Walde
    Klösterchen am Walchensee


1890

Die nächsten Eigentümer des Gasthauses  Jäger am See  waren Anton Sterzer und seine Ehefrau Viktoria. Sie trugen den Hausnamen "Urfelder". Das Anwesen wurde nun auf die Fl.Nr. 3301 und 3303 umgeschrieben und  das Haus erhielt die Nr. 59 1/2 .

Nachdem Anton Sterzer 1890 die Flurstücke Nr. 3306 aus dem Forstärar und Nr. 2963 von Maria Anna aus Kochel um 1 930 Mark und 50 Pfennig dazuerworben hatte, erstellte er zu den bereits  vorhandenen Gebäuden noch eine Wagenremise, einen Holzschupf, ein Schlacht-und Waschhaus, sowie eine Schreinerei mit Holzlager und Vorplatz.

Zum vorhandenen Stall wurde noch ein Fremdenstall angefügt. Dies zeigt, daß die Reisenden, die ihre Pferde unterstellen wollten, zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden waren.

Nach Informationen Bayer. Staatsaarchiv München, eingeholt durch Herrn Prof. Kurz

1900

In dem Artikel  von J.C. Heer "Eine Winterfahrt ins Gebirge" der Gartenlaube Nr. 7 von 1900  heißt es:

„Langsam entzieht  uns der Kochelsee seine Farbphantasien, die Schlitten gleiten über die Paßhöhe, und vor uns dehnt sich zwischen düsteren Waldbergen, an die sich schwarze Nebel wie Riesendrachen krallen, der Walchensee.

Es ist ein wahrer Trost, daß da, wo die Straße an seine Ufer tritt, ein paar Häuser stehen, der Weiler Urfeld mit dem  Jäger am See  , dem malerischen Gasthaus, um das die Erinnerungen an König Ludwig II. schweben.


1905

Am 14.Februar 1905 ging das Anwesen , das von Sterzer mit   einem zweiten Hotel erweitert wurde , in den Besitz von Johann Wiesmayer und seiner  Ehefrau Antonia über. Diese unterhielten weiterhin eine Poststation mit Pferden. Ein Prozeß gegen die Bayernwerke wurde ihr Unglück. Sie verloren diesen Prozeß und gingen in Konkurs.

Anmerkung Friedhelm Oriwol:

Anton Sterzer  gehörten nicht nur die beiden Hotels Post und Jäger in Urfeld, sondern er bewirtschaftete auch etliche Jahre das  Herzogstandhaus.

1931

Der Besitz der Hotels Post und Jäger  geht auf Karl Brackenhofer und seine Ehefrau Magdalena über.

Der Jäger am See diente dem Hotel Post als Dependance zur Unterbringung der vielen Gäste. Das Haus hatte 100 bis 120 Betten, jedoch nur 3 Zimmer mit Bad und WC.

1962

Der Besitz geht zum alleinigen Eigentum auf den Sohn der  Vorbesitzer, nämlich auf   Ernst Brackenhofer, über.
Ernst Brackenhofer heiratet  1963   Marie-Luise Brunner aus Kochel   Aus der Ehe gingen die Kinder Ronald und Manuela  hervor.  Ernst Brackenhofer starb 1974

1971

Ernst Brackenhofer verkauft   gem. Notarvertrag Dr. Friedrich Schwarz, Garmisch-Partenkirchen, am 12.November 1971 die  mit dem Hotel Jäger bebauten Grundstücke Flur-Nr. 3303/4 Urfeld Hs. 5 mit Hofraum und Garten mit insgesamt 7006 qm Grundstücksfläche an

    Herrn Edgar Muth,  Bauingenieur
    Herrn Johannes Horn, Kaufmann
    Herrn Karl-Heinz Gerz, Kaufmann

1973 erfolgte der Neubau "Haus Seewinkel "

1979 wurde das Hotel Post zum jetzigen Aparthotel umgebaut.

2006 kaufte Friedhelm Oriwol das Hotel Post in Urfeld und baute es um zum Walchenseemuseum, das zum 150. Geburtstag von Lovis Corinth am 21.Juli 2008 eröffnet wurde.

Die Chronik der weiteren Häuser in Urfeld wird gerade erarbeitet und folgt später.