Sonderausstellung 2019 zu Charlotte v. Maltzahn

Qualität und Fortschrittlichkeit führen nicht automatisch zu Erfolg und Anerkennung. Schließlich muss man sein Talent auch irgendwie unter die Leute bringen.

Doch genau das hat Charlotte von Maltzahn nicht gemacht. As die Künstlerin mit Beginn des ersten Weltkriegs ihren Pinsel für immer aus der Hand legt, hatte sie nie eine Ausstellung und wird auch später keine mehr erleben.

Fast ein ganzes Jahrhundert verbringen die Gemälde, Zeichnungen und Graphiken unbeachtet auf Dachböden.

Obwohl Charlotte von Maltzahn mit ihrem expressionistischen Hauptwerk zu den ganz frühen Vertreterinnen der Moderne in Deutschland zählt.

2017 erfolgte der Ankauf durch das Walchensee Museum der Friedhelm Oriwol-Stiftung.

Das Werk der Charlotte von Maltzahn soll in den kommenden Jahren wissenschaftlich erschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die neue Ausstellung Charlotte von Maltzahn – „Wir nannten uns die Grünen Hunde“ ist ein erster Schritt.

Mehr zum Leben von Charlotte von Maltzahn hier